„Think Tech Forward“ Hannover Messe 2026
Rückblick Hannover Messe 2026:
Von der Forschung in die Praxis
Die Hannover Messe 2026 stand unter dem Leitmotiv „Think Tech Forward“. Für das WIR!-Bündnis MR4B bedeutete die diesjährige Teilnahme auf dem Gemeinschaftsstand Berlin-Brandenburg vor allem „Bring Tech Forward“. In fünf intensiven Messetagen zeigten wir gemeinsam mit unseren Partnern, wie unsere Mixed Reality-Anwendungen (MR) den entscheidenden Schritt von der Forschung in die industrielle Anwendung vollziehen.
Brasilianische Vibes und politischer Besuch
Direkt gegenüber dem diesjährigen Partnerland Brasilien gelegen, startete die Woche am Gemeinschaftsstand der Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB) mit brasilianischen Vibes und hohem politischem Besuch. Bundeskanzler Friedrich Merz ließ es sich nicht nehmen, die offizielle Eröffnungsparty am Brasilien-Stand zu besuchen – ein Andrang, von dem auch der MR4B-Stand profitierte.
Ein weiteres politisches Highlight war der Rundgang von Berlins Staatssekretär Dr. Severin Fischer und der brandenburgischen Ministerin für Wirtschaft, Energie und Klimaschutz Martina Klement. Während Frau Klement im Projekt MR4SafeOperations eine virtuelle Probenentnahme testete, diskutierte Dr. Fischer mit unserem Bündnismanagement über die neuesten Meilensteine und die strategische Weiterentwicklung der Region.
Zudem war die Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche am Gemeinschaftsstand zu Gast und tauschte sich dort mit Christoph Hofmann vom WFBB aus.
Geballte Expertise: Partner und Demonstratoren im Einsatz
Die Messepräsenz zeichnete sich durch das hohe Engagement aller beteiligten Partner aus. Gemeinsam mit X-Visual Technologies, der HTW Berlin, der TU Berlin, der BHT (Berliner Hochschule für Technik), 3pc, dem Fraunhofer IEG, Viessmann Climate Solutions, der BAM (Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung), der HTW Dresden, Semtation, Serrala Cloud sowie Rösberg Engineering wurden über die gesamte Woche die Projektfortschritte in zahlreichen Fachgesprächen präsentiert. Durch den direkten Einsatz der ersten Demonstratoren wurden die Ergebnisse in praktischen Anwendungsszenarien für das Fachpublikum live erlebbar gemacht:
- Pre-Engineering & Planung: Projekte wie KEPLER (Nahtloses Pre-Engineering), HOPE (Virtuelle Layoutplanung) sowie der MR Datenhub demonstrierten, wie digitale Werkzeuge die Planungsphasen effizienter gestalten.
- Wartung & Sicherheit: MR4SafeOperations (Hands-free-Assistenz) und Handbuch2AR (KI-gestützte Wartung) zeigten Lösungen für mehr Sicherheit im Betrieb.
- Zukunftstechnologien & Wissen: Von Wasserstoffanlagen (MR4H2) über Wärmepumpen (MR4Heatpump) bis hin zu virtuellen Lehrsimulationen (ViLeArn) und Gefahrentraining (Keep Cool) wurde deutlich: Die Technologie ist bereit für den Einsatz.
Fachbeiträge am Gemeinschaftsstand
Flankiert wurde das Programm durch Vorträge auf dem Gemeinschaftstand Berlin-Brandenburg. Sven Schmohl (Leiter der Wirtschaftsförderung Treptow-Köpenick) referierte zum Thema „Navigating the Future: How Berlin’s Innovation Hubs bridge Science, High-Tech and Mixed Reality for Industry“ und betonte die Rolle von MR4B als wichtiges Innovationsnetzwerk in der Region. Ebenfalls wertvolle Einblicke lieferten Daniel Rosón Eichelmann und Lilly Zylka von unserem Bündnispartner WISTA Management GmbH, die die Entwicklung und die Potenziale des Innovationsstandorts Berlin Adlershof als zentralen Ankerpunkt für Hightech in der Region präsentierten.
„Bring Tech Forward“: Ein Fazit der Messetage
Eine zentrale Beobachtung unseres Teams vor Ort: Das Interesse der Fachbesucher hat sich gewandelt. Es geht nicht mehr um das bloße Ausprobieren einer „schicken“ VR-Brille. Die Besucher kamen mit konkreten Problemstellungen aus ihrem Industriealltag zu uns. Gefragt sind Lösungen, die Prozesse sicherer machen, die Zusammenarbeit in Teams stärken oder den Fachkräftemangel durch effizienteren Wissenstransfer abfedern.
Unsere Bündnispartner haben in Hannover bewiesen, dass ihre Projekte keine theoretischen Konzepte geblieben sind, sondern bereit für die Marktreife und die praktische Anwendung in Unternehmen. Besuche von wie Katrin Erb von unserem Bündnispartner BTU Cottbus-Senftenberg oder Michael Dr. Göbel vom WIR!-Bündnis Feuerwehr der Zukunft zeigten zudem, wie stark vernetzt die Innovationslandschaft über Bündnisgrenzen hinweg bereits ist.
Es war toll zu sehen, wie stark wir als Team aufgetreten sind. Jetzt freuen wir uns darauf, die vielen guten Gespräche und Kontakte nach der Messe genauso engagiert weiterzuführen.
Ein herzliches Dankeschön
Der Erfolg dieser Messe ist eine Teamleistung. Unser Dank gilt allen Besuchern für den wertvollen Austausch, der WFBB für die gute Organisation des Gemeinschaftsstandes, dem gesamten Team von X-Visual für die Organisation und die fachliche Begleitung vor Ort und allen Bündnispartnern, die ihre Innovationen und Demonstratoren präsentiert haben.
