Mixed Reality für die Chemieindustrie:

MR4Safe­Operations in der ChemCologne Compact

In der Chemieindustrie basieren Vor-Ort-Arbeiten häufig auf papierbasierten Checklisten, was zu Medienbrüchen führt und die digitale Rückverfolgbarkeit erschwert. Das Forschungsprojekt MR4SafeOperations schließt diese Lücke und führt das Fachpersonal mittels einer Mixed-Reality-Anwendung freihändig und Schritt für Schritt direkt in der Anlage durch die Arbeitsprozesse. Durch die Verschmelzung virtueller Informationen mit der realen Anlage werden Arbeitsabläufe sicherer und effizienter gestaltet. Dank des offenen Industriestandards OpenXR ist die flexible Lösung vollkommen plattformunabhängig und zukunftsfähig.

Das starke Konsortium vereint hierzu die Kernkompetenzen seiner Partner: Die TU Berlin verantwortet mit den Fachgebieten Regelungstechnik sowie Dynamik und Betrieb technischer Anlagen die Integration in die Automatisierungstechnik, die sicherheitstechnische Bewertung und die Datenintegration. Rösberg Engineering bringt starke Expertise im Bereich der digitalen Workflows ein und erweitert ihre bewährte Lösung für den MR-Einsatz. X-Visual Technologies vervollständigt das Team mit tiefem Know-how in der Virtual und Augmented Reality.

Nach der erfolgreichen Präsentation der Projektergebnisse auf der diesjährigen Hannover Messe bietet der aktuelle Artikel in der ChemCologne Compact 04/2026 einen detaillierten Einblick in diese praxisrelevante Innovation.